Fliesen nachhaltig sanieren:

Wer auf seine Ökobilanz achten will, kann mit Fliesen aus Naturwerkstein und Keramik punkten und so die Umwelt schützen. Doch auch sanieren im Bestand liegt nicht nur ökologisch im Trend.

 

Fliesen lohnen sich

Welchen ökologischen Fußabdruck die unterschiedlichen Beläge hinterlassen, zeigt die "Nachhaltigkeitsstudie Ökobilanz von Bodenbelägen" vom Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart. Naturwerksteinfliesen und Naturwerkstein erhielten bei der Emission in Herstellung und Nutzung die besten Werte mit Keramikfliesen dicht gefolgt. Und auch die Kosten des Energieverbrauchs zur Be- und Verarbeitung von Naturstein und Keramik sind eher gering.

 

Faktor Bau- und Gebäudesektor

Immobilien sind für 40 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich, und ein großer Teil davon entsteht bereits bei der Herstellung von Baumaterialien. Darüber hinaus verursachte die Bauwirtschaft 2018 mehr als die Hälfte des weltweiten Abfalls, z. B. durch Gebäudeabbrüche, Produktverpackungen oder Materialverschnitte. Der Bau- und Gebäudesektor hat das größte Potenzial, Emissionen weltweit zu reduzieren.

 

Nachhaltig Bauen und Sanieren

Nachhaltig Bauen bedeutet immer auch, Einflussfaktoren zu optimieren - das können Materialien ebenso sein wie Prozesse und Technik.

  • Welche umweltfreundlichen Materialien gibt es?
  • Welche Baustoffe und Bauteile können recycelt werden?
  • Wie lang sind die Transportwege?

 

Sanieren im Bestand

Nachhaltige Sanierung in bestehenden Gebäuden zeigt sich auch im Schutz und Wiederverwendung bestehender Bauteile. Sanieren Sie, was schon da ist, anstatt etwas Neues zu kaufen. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch die Geldbörse.
Auf eine Altbau-gerechte Arbeitsweise ist zu achten: Erforderliche Eingriffe in die bestehende Konstruktion sollten so weit wie möglich minimiert werden. Die einzelnen Arbeitsschritte sollten keine zusätzlichen Schäden an der bestehenden Bausubstanz verursachen.

 

Fliesen erneuern?

Fliesen können zwar noch völlig in Ordnung sein, doch durch Abnutzung, Verschleiß und Abrieb immer rutschiger werden. Fliesen werden in Beanspruchungsgruppen unterteilt, aus der die Oberflächenhärte ablesbar ist. Je nach mechanischer Beanspruchung verändern sich die Eigenschaft bei Bodenbelägen. Schleifende und reibende Bewegungen bei Begehung erzeugen Gebrauchsspuren in Form von Kratzern.

 

Besser beschichten!

Gerade bei stark frequentierten Belägen zeichnen sich Laufstraßen ab. Daraus resultiert nicht nur sichtbarer Glanzverlust, sondern auch eine erhöhte Rutschgefahr. Mit GriP AntiRutsch können Sie dem nicht nur entgegenwirken, sondern abgenutzte Fliesen auch sanieren.

 

Umweltfreundlichkeit & nachhaltige Produktion

Höchste Ansprüche erfüllt das Material nicht nur in Bezug auf festen Halt im Bad, sondern auch aufgrund seiner besonderen Umweltfreundlichkeit und nachhaltigen Produktionsweise. Dank einer Grundsubstanz auf Wasserbasis und dem vollständigen Verzicht auf Lösungsmittel enthält die Beschichtung keinerlei giftige Komponenten, ist geruchsneutral und sorgt weder für schädliche Einflüsse noch für Emissionen. Die Universität Pittsburgh, USA, zeichnete GriP deshalb bereits im Jahr 2000 als weltweit beste und umweltschonendste Antirutsch-Beschichtung mit dem Golden Award aus.

 

 

Fliesensanierung

Rechts in der Leiste finden Sie ausgewählte Projekte zum Thema Sanierung von Fliesen.
Eine Auflistung unsere Projekte finden Sie unter Sanierung von Bodenbelägen mit SWISSGriP >>

 

 

Nachhaltigkeitsstudie. Ökobilanz von Bodenbelägen >> Natursteinverband, 2019.
Abfall und Rohstoffe >> BAFU.