Ärzte raten zu AntiRutsch-Beschichtung.

„Sturzvermeidung“, „Inklusion“, „Sturzprophylaxe“ sind nicht mehr länger Spezialthemen für ein paar wenige Eingeweihte, sondern gewinnen immer mehr öffentliche Beachtung.

 

Rund 1500 Menschen in der Schweiz sterben jährlich an einem Sturz

 

Sturzvermeidung, Inklusion oder Sturzprophylaxe sind nicht mehr länger Spezialthemen für ein paar wenige Eingeweihte, sondern gewinnen immer mehr öffentliche Beachtung. Das dürfte daran liegen, dass sich die Zahl der Sturzunfälle immer weiter erhöht – und das mit Folgen nicht nur für die Betroffenen und deren Angehörigen, sondern auch für die gesamte Volkswirtschaft. Daher wird eine entsprechend Antirutschbeschichtung von immer mehr Ärzten empfohlen.

Gerade im Alter sind Stürze ein großes Thema. Ein Drittel der Bevölkerung im Alter über 65 Lebensjahren stürzt einmal pro Jahr, das ist ein aktueller Richtwert. Mit jeder zusätzlichen Lebensdekade also pro zehn Jahren kommen zehn Prozent dazu.

In der TV-Sendung „praxis gesundheit“ haben verschiedene Mediziner und Fachleute das Problem diskutiert. Denn gerade Ärzte kennen nicht nur die Auslöser, sondern vor allem auch die Folgen von Sturzunfällen. Sie haben regelmäßig mit den Betroffenen und ihren Angehörigen zu tun. Ein Sturz im Alter ist ein großes Problem und häufig mit Verletzungen verbunden. Jeder fünfte Sturz führt zu einem behandlungswürdigen Problem und jeder zehnte Sturz führt zu einem Bruch.

Fünf Mal so viel Todesopfer wie im Straßenverkehr

Rund 1500 Menschen sterben in der Schweiz jährlich an einem Sturz – das sind fünf Mal so viel Todesopfer wie im Straßenverkehr. Selbst bei einer Bevölkerung von acht Millionen Menschen ist das eine hohe Zahl – ermittelt von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu). Insgesamt gibt es pro Jahr mehr 270.000 Sturzunfälle mit Verletzung in der Schweiz. Und auch in Deutschland ist jeder dritte Unfall ein Sturz, größtenteils werden die Fälle als Rutschunfälle registriert.

Tatsächlich gehört das Ausrutschen auf nassen Oberflächen zu den häufigsten Unfallursachen. Durch Seifenrückstände und mechanische Abnutzung werden Duschen und Bäder zum gefährlichsten Ort im Haus. Jeder hat es schon erlebt, wie gefährlich es auf nassen Fliesen und in der Dusch- oder Badewanne sein kann. Duschmatten sind keine Lösung, da sie keinen dauerhaften Halt garantieren – im Gegenteil.

Betroffen sind vor allem Senioren und ältere Generationen genau wie Menschen mit Handicap. Nicht nur Schmerzen zieht so ein Unfall nach sich, sondern auch enorme familiäre Belastungen. Und auch die volkswirtschaftlichen Kosten sind exorbitant hoch: Behandlungskosten in Kliniken und in der Reha produzieren für Unfall-, Kranken- und Pflegeversicherungen riesige Summen. Doch die Folgen eines Rutschunfalls haben noch eine ganz andere emotionale Seite: Betroffene sind nach dem Sturz noch unsicherer auf den Beinen. Die Angst, in der Dusche oder in der Badewanne auszurutschen ist bei manchen so groß, dass sie den Sanitärbereich komplett meiden.

Exorbitant hohe volkswirtschaftliche Kosten

Dass ein typischer Mechanismus für Stürze ein glatter Unterboden ist, davon wissen auch die Ärzte in der Sendung „praxis gesundheit“ zu berichten. Doch wie sehen funktionale und zuverlässige Präventionsmaßnahmen aus? Aus Perspektive der Mediziner macht es Sinn, die Rutschgefahr mit einer Oberflächenbeschichtung deutlich zu verringern. So werden Duschen, Fliesen, Fußböden und Oberflächen rutschsicher und gewähren einen sicheren Tritt.

GriP AntiRutsch ist die einzige weltweit zertifizierte Antirutsch-Beschichtung. Pflegekassen bezuschussen den Einbau im Rahmen von wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Das Produkt bietet Sicherheit für verschiedenste Oberflächen. Ob Fläche aus Keramik, Naturstein oder Holz, ob aus Metall, Glas oder Stein, ob für Badewannen und Duschflächen, Bodenfliesen oder Außentreppen, ob im privaten Bereich, der Hotellerie oder in öffentlichen Gebäuden: Die Anti-Rutsch-Beschichtung ist überall einsetzbar und kann bei Bedarf sogar wieder leicht und rückstandslos entfernt werden.

GriP AntiRutsch ist eine körnige, wasserbasierte Zwei-Komponenten Beschichtung und kann auch als nachträgliche Optimierung angebracht werden. Das Material ist transparent und verändert daher die Optik einer Fläche nicht. Das Produkt ist umweltfreundlich, erfüllt alle gängigen Hygienestandards und ist unempfindlich gegenüber Desinfektionsmitteln. Die Oberfläche kann mit üblichen Reinigungsmitteln und sogar Hochdruckreinigern mühelos gereinigt werden.

 

Informationen zur Kostenübernahme

GriP Anti-Rutsch-Beschichtung wird im Rahmen der Wohnraumanpassung gemäß Paragraph 40 SGB XI finanziell unterstützt. Menschen, die in eine Pflegestufe eingestuft sind, können bei ihrer Pflegekasse einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Seit Januar 2013 werden so genannte wohnumfeld-verbessernde Maßnahmen ohne Berücksichtigung eines Eigenanteils des Pflegebedürftigen bis zu einer Höhe von 4000 Euro je Maßnahme bezuschusst. Hierfür benötigt die Pflegekasse lediglich einen entsprechenden Antrag und ein Angebot bzw. einen Kostenvoranschlag über die notwendige Anti-Rutsch-Maßnahme. Solche Antragsformulare gibt es direkt bei der Pflegeversicherung, in der Regel stellen diese inzwischen auch alles online auf den Internetseiten als Download bereit. Der Antragsteller kann binnen drei bis vier Wochen mit einer Genehmigung rechnen.